Außer den vier Heizkörper-Grundtypen
gibt es zahlreiche individuelle
als belebende Architektur-Elemente.
Nehmen Sie mit uns Kontakt auf, wir nennen und zeigen Ihnen Möglichkeiten und machen Ihnen ein faires Angebot.
Die älteste Heizkörperform ist der Gliederheizkörper, der, wie der Name schon sagt, aus einzelnen,
aneinandergereihten Gliedern besteht. Dadurch kann die Größe des Heizkörpers problemlos variiert werden, so
dass jede gewünschte Wärmeleistung möglich ist.
Die Größe der einzelnen Glieder ist genormt, so dass sie untereinander ausgetauscht werden können. Auch die
Anschlüsse sind variabel: Durch einfaches Eindrehen unterschiedlich großer Stopfen kann der Heizkörper an
Rohre mit unterschiedlichem Durchmesser angeschlossen werden.
Gliederheizkörper geben die Wärme zu 70 Prozent durch Konvektion (Luftbewegung) und zu rund 30 Prozent durch
Strahlung ab.
Sie wurden früher aus Gußeisen gefertigt. Heute wird in der Regel Stahlblech verwendet, da dieses Material
leichter und billiger ist.
Gliederheizkörper sind die preiswertesten Heizkörper überhaupt und werden wegen der problemlosen Anpassung an
jede gewünschte Wärmeleistung heute überwiegend in großen Gebäuden, zum Beispiel in Schulen und
Verwaltungsgebäuden, eingebaut.
Die sogenannten Röhrenheizkörper sind im Prinzip eine Weiterentwicklung der Gliederheizkörper.
Sie bestehen auch aus einzelnen Gliedern und sind in verschiedenen Bauhöhen und Bautiefen erhältlich.
Die Rohre können nicht nur nebeneinander, sondern auch in zwei bis sechs Reihen hintereinander angeordnet werden. Dadurch ist eine genaue Anpassung an die gewünschte Wärmeleistung möglich.
Die Wärmeübertragung erfolgt bei Röhrenheizkörpern wie bei Gliederheizkörpern überwiegend durch Konvektion
(70 Prozent).
In Privatwohnungen und -häusern werden Röhrenheizkörper auch als Sonderformen installiert, zum Beispiel als
Handtuchwärmer im Bad.
Rund 70 Prozent der heute gekauften Heizkörper sind Plattenheizkörper, die sowohl glatt als auch profiliert angeboten werden.
Ihren Siegeszug verdanken sie wohl der sehr flachen Bauweise und dem großen Angebot an unterschiedlichen Formen und Farben, so dass sie nicht unbedingt wie ein Heizkörper aussehen und sich jeder
Umgebung anpassen.
Meistens bestehen Plattenheizkörper aus zwei senkrecht gestellten Platten und einem dazwischenliegenden Konvektionsblech.
Um die Wärmeleistung zu erhöhen, können mehr als zwei Platten hintereinander gebaut werden.
Plattenheizkörper werden auch mit integriertem Thermostatventil und mit einer kompletten Anschlussgarnitur
angeboten. Die Anschlussrohre gehen dann meist nach unten ab, so dass die Rohre entlang oder unter der Fußleiste
verlegt werden können. Solche Heizkörper eignen sich vor allem für Renovierungen in Altbauten.
Plattenheizkörper geben die Wärme überwiegend durch Strahlung an den Raum ab. Je nach Ausführung liegt der
Anteil der Strahlungswärme bei 50 bis 70 Prozent.
Glieder-, Röhren- und Plattenheizkörper werden auch als Radiatoren bezeichnet, weil sie die Wärme durch
Konvektion und Strahlung oder Radiation an die Umgebung abgeben.
Bei den sogenannten Konvektoren wird dagegen die Wärme nur durch Konvektion übertragen. Konvektoren bestehen
aus Aluminium-, Kupfer- oder Stahlblech-Lamellen, die auf Rohre oder Rohrprofile geschweißt, gepresst oder
gelötet werden. Sie werden so verkleidet, dass ein Schacht entsteht, durch den die Luft strömen muss. Dabei wird
sie an den Lamellen erwärmt.
Konvektoren sind bei gleicher Wärmeleistung wesentlich leichter als Radiatoren und benötigen weniger Heizwasser.
Ein weiterer Vorteil ist, dass sie zum Beispiel vor großen Terrassentüren oder vor Schaufenstern im Fußboden
eingebaut werden können. Dadurch geht allerdings 20 bis 30 Prozent der Heizleistung verloren, so dass diese Art
der Montage für Energiesparer nicht empfehlenswert ist.
Nachteilig sind auch die höheren Anschaffungskosten von Konvektoren und die schwierige Reinigung. Viele Menschen
empfinden auch die relativ starke Luftumwälzung als unangenehm und klagen über Zugerscheinungen.
Wie sehr originelle Ideen auf dem Heizkörpermarkt gefragt sind, zeigt uns das große Interesse an
Sonderformen wie zum Beispiel Handtuchwärmern, die heute in vielen Badezimmern zu finden sind.
Es gibt aber auch Heizkörper, die als Raumteiler oder als Treppengeländer fungieren.
Der Phantasie sind hier wirklich kaum Grenzen gesetzt.